Der #ÖPNV muss Vorrang vor dem Straßenbau haben

Laden eines Elektroautos
Quelle: Studie Mobiles BW – BW Stiftung

Mein Fraktionskollege Peter Rauscher & ich waren uns bei der Beratung der Studie „Mobiles Baden-Württemberg – Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität“ im Wirtschaftsausschuss der Regionalversammlung letzten Mittwoch einig:

Wenn wir die nationale und internationale Umsetzung der Klimaziele weiter Ernst nehmen wollen, müssen wir mit dem monolithischen Dogma des vorrangigen PKW-Straßenbaus endgültig brechen und unser Hauptaugenmerk in der Verkehrspolitik auf den Ausbau des ÖPNV legen. Dies sehen wir an dieser Stelle als alternativlos an.

https://www.bwstiftung.de/…/bildung-fuer-nachha…/mobiles-bw/

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Landschaftspark – weicher Tourismus für die Region Stuttgart

2931dee0bfIn der heutigen Sitzung des Planungsausschusses der Regionalversammlung Stuttgart wurden die Projekte für die Fördermittelvergabe 2017 zur weiteren Realisierung des Landschaftsparks Region Stuttgart vorgestellt und einstimmig beschlossen.

„Landschaft nicht nur schützen, sondern auch aufwerten und gestalten: Dies ist die Grundidee des „Landschaftsparks Region Stuttgart“. Dabei heißt Landschaftspark nicht Gartenidylle, sondern attraktive, aufeinander abgestimmte Kulturlandschaft. Freiräume, Grünflächen, Wege, spezielle Attraktionen oder Bauwerke sollen so in Einstimmung gebracht und vernetzt werden, dass sich Einheimische und Gäste gerne in der Natur aufhalten.

Für die unterschiedlichen Landschaftsbereiche gibt es inzwischen acht Masterpläne, die sich wie Puzzlestücke zum Landschaftspark Region Stuttgart zusammenfügen. Jedes Teilkonzept ist auf die charakteristischen Gegebenheiten abgestimmt. Sie liegen vor: für das Neckartal, die Filder, das Glemstal, den Schwäbischen Wald, Fils und Albtrauf, das Remstal sowie das Murr-/Bottwartal und den Schönbuch.

Der Verband Region Stuttgart ist sich seiner Verantwortung bewusst, den Plänen auch Taten folgen zu lassen. Seit 2005 ruft er Städte und Gemeinden auf, Projektideen einzureichen. Daraus werden in einem Wettbewerb die Projekte ausgewählt, bei denen die Region bis zu 50 Prozent der Kosten übernimmt. Auf diese Weise wurden in den letzten Jahren Gesamtinvestitionen in den Landschaftspark Region Stuttgart von um die 45 Millionen Euro ausgelöst und an die 200 Projekte von der Region kofinanziert.“ (1) 

Für die zukünftige Projektförderung des Landschaftsparks Region Stuttgart wäre es aus meiner Sicht wünschenswert, dass sich wesentlich mehr Städte und Gemeinden aus dem Landkreis Ludwigsburg an dieser Ausschreibung beteiligen (In der aktuellen Vergaberunde findet sich nur die Stadt Remseck). Alle geförderten Projekte für das Jahr 2017 findet Ihr hier.

(1) https://www.region-stuttgart.org/landschaftspark/

EU-Projekt TURAS: Grünes Zimmer für Ludwigsburg

logo_web-29a11a607111a49c4491716e7cb87593Auf der gestrigen (meiner ersten) Sitzung des Planungsausschusses der Regionalversammlung Stuttgart wurde der Abschlussbericht zum EU-Forschungsprojekt TURAS vorgestellt (https://gecms.region-stuttgart.org/gdmo/Download.aspx?id=62734).

Die zentrale Fragestellung des Projekts TURAS (Transitioning Towards Urban Resilience and Sustainability) war, wie sich Städte und Regionen so entwickeln können, dass sie weniger natürliche Ressourcen und Flächen verbrauchen und gleichzeitig gegen die Folgen des Klimawandels gewappnet sind.

Der Verband Region Stuttgart war mit der Universität Stuttgart (Institut für Landschaftsplanung und Ökologie sowie Städtebau Institut) und der Helix Pflanzen GmbH u.a. mit der Umsetzung des dazugehörigen Pilotprojekts „Grünes Zimmer“ in Ludwigsburg beteiligt (http://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/stuttgart/gruenes-zimmer-in-ludwigsburg-wie-eine-schallmauer/-/id=1592/did=18404574/nid=1592/1ek9x4b/index.html).

Weitere Infos zu diesem Forschungsprojekt mit Vorbildcharakter für eine nachhaltige Stadtentwicklung gibt es unter: http://eu.region-stuttgart.de/foerderprojekte/abgeschlossene-eu-projekte/artikel/turas-transitioning-towards-urban-resilience-and-sustainability.html